Gemeinde Helmsdorf
Helmsdorf
zählt zu den ältesten Orten des Eichsfeldes.
1162, als Graf Ernst von Gleichen das Kloster Reifenstein gründete,
schenkte er demselben auch Besitzungen in der Flur von "Helmbrechtesdorff",
wie der Ort in der Urkunde genannt wurde. Ohne eine genaue Datierung
wurde der Ort allerdings schon in einer Urkunde vor dem Jahre 900
erwähnt.
Eine Pfarrkirche wird in Helmsdorf bereits in einer Urkunde aus
dem Jahre 1283 genannt.
Die jetzige Pfarrkirche "St. Peter und Paul" wurde im Jahre 1708
errichtet und 1933 wesentlich umgebaut. Sie enthält, wie viele
Eichsfelder Dorfkirchen, einen barocken Hauptaltar, Nebenaltar und
Kanzel. Besonders interessant ist auch der gotische Taufstein aus
dem 14.Jahrhundert.
Nachweislich gibt es seit 1605 das Schulzenamt in unserer Gemeinde.
Das Vorhandensein einer Schule lässt sich bis in das 16.Jahrhundert
zurückverfolgen. Der Lehrer hatte damals nicht nur die Kinder zu
unterrichten, sondern er versah auch den Küster- und Organistendienst,
führte die Kirchenbücher und fertigte die Kirchenrechnung aus.
Das
Wappen der Gemeinde Helmsdorf zeigt in grünem Schild eine bewurzelte
Linde, belegt mit rotem Herzschild mit einem silbernen Kreuz auf
einem silbernen, oben halbrunden Stein. Dieses Ortswappen geht in
heraldischer Umsetzung auf ein bereits aus dem Jahre 1879 stammendes
Siegelmotiv zurück, welches eine in der Gemarkung befindliche
Linie mit davor stehendem Steinkreuz darstellt ( Wetterkreuz genannt
im Volksmund).
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