Gemeinde
Silberhausen
Silberhausen ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt/Eichsfeld.
Das Gemeindegebiet hat eine Gesamtfläche von 1030,46 ha. Silberhausen
hat 689 Einwohner per .
Bürgermeister: Herr Jörg Ruwisch,
seit .
Die Gemeinde besitzt sieben aktive Vereine:
Blaskapelle, Freiwillige Feuerwehr,
Katholische
Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD),
Gesangverein/Kirchenchor,
Taubenverein,
Schützenverein,
Sportverein.
Das
Wappen der Gemeinde Silberhausen hat im silbernen Feld eine blaue
Spitze, die mit einem silbernen, wachsenden Turm mit Renaissancegiebeln
belegt ist.
Das Wappen geht auf ein Siegelmotiv zurück, das bis 1952/53
gültig war. Es enthält den Turm und einen Teil der Westfassade
der Kirche. Eine volksetymologische Herleitung des Ortsnamen wird
durch die Tingierung (Silber/Blau) und das Heroldsbild der Spitze
vorgenommen, die das Grundwort „-hausen“ symbolisiert.
"Silverhusen" wird in einer Urkunde 1171 erstmals erwähnt.
als Kaiser Friedrich I. einen Gütertausch zwischen dem Burggrafen
Burchard von Magdeburg und dem Abt Hildebold von Hersfeld bestätigte.
Ob der Ort nach einem Feudalherren (1191) Eckehart von Silverhusen
bezeichnet wurde oder die Ansiedlung eines "Silibaro"
war, ist heute nicht mehr zu klären.
Auch die Ableitung vom althochdeutschen "Silibar" (Silber)
ist möglich. 1196 bis 1279 wird von einem Bertold von Silberhausen
berichtet und 1209 trat Bruno von Silberhausen mit anderen adligen
Herren als Zeuge vor Gericht auf. Durch Weimarische Truppen wurde
Silberhausen 1632 fast vollständig zerstört.
Durch die Lage im Unstruttal wurde Silberhausen oft von schweren
Überschwemmungen heimgesucht. So in den Jahren 1852, 1872,
1902, 1906 und 1909. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Gotha-Leinefelde
wurde Silberhausen bereits 18 70 an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
In den Jahren 1912/13 wurde von Silberhausen zum Kalischacht Hüpstedt,
eine Kleinbahn erbaut. In Silberhausen befand sich bis in die 80er
Jahre des vorigen Jahrhunderts eine Hebestelle für Chausseegeld.
Die Pfarrkirche "St. Cosmas und Damian" wurde in den
Jahren 1756 bis 1764 errichtet. Besonders sehenswert ist die barocke
Innenausstattung aus dem Jahre wurde ein Segment der
Berliner Mauer als Mahnmal auf dem Anger aufgestellt.
Aus Anlass des 120jährigen Gründungsjubiläums des
Schützenvereins wurde 1994 ein Königsstein eingeweiht,
auf dem alle Schützenkönige seit 1969 verzeichnet sind.
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